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Menschen mit Behinderungen

Mensch mit Behinderung - Offroad mit dem Rollstuhl

Behinderungen sind Themen, bei dem sich viele Menschen und Redakteure vor eine Große Herausforderung gestellt sehen, wenn sie über sie berichten sollen. Welche Begrifflichkeiten sollten verwendet werden? Wie soll ich mich verhalten? Ich versuche hier Hilfestellung zu leisten und ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln. Ich habe derzeit zwar keine Behinderung (wer weiß, ob das so bleibt?), beschäftige mich aber sowohl privat als auch beruflich schon seit einigen Jahren mit diesem Thema.

Fange ich mit dem wichtigsten an: „Behinderte Menschen“ ist definitiv nicht die richtige Bezeichnung. Nett gemeint den Menschen zu erwähnen, die Behinderung steht hier jedoch klar im Mittelpunkt. Besser wäre zum Beispiel „Menschen mit Behinderungen“. Klingt nicht nur schöner, sondern stellt ohne großen Aufwand den Menschen in den Mittelpunkt. Sind die 7 Zeichen mehr so schlimm? Ich denke nicht. Und wenn doch, gibt es noch den schönen, englischen Begriff Handicap.

Wie soll man sich gegenüber von Menschen mit Behinderungen benehmen?

Naja, genau so wie man sich Menschen gegenüber verhält. Ich habe schon von vielen Menschen gehört, dass sie kein Problem damit haben, wenn Kinder auf sie zukommen und Fragen stellen – im Gegenteil. Wenn Menschen eine Behinderung haben, heißt dies nicht zwangsläufig, dass sie weniger intelligent sind oder mehr Hilfe benötigen!

„Downsyndrom“. Trisomie 21. Eine der bekanntesten Behinderungen.  Kurze Erklärung: Das Chromosom 21 liegt im Erbgut nicht zweimal sondern dreimal vor. In Deutschland leben 30.000 bis 50.000 Menschen mit Trisomie 21. Hier Links zum DocCheck.com-Flexikon und dem Wikipedia-Artikel. Folgend verlinkte Bilder haben vor einiger Zeit die Runde durch die Sozialen Netzwerke gemacht und gefällt mir sehr gut. Stichwort:

 

Keep calm – it’s only an extra chromosome!

 

Soweit erst einmal. Wenn euch das Thema weiter interessiert und/oder Fragen habt: Immer her damit!

 

Titelbild: CC-BY 2.0 Rick McCharles

Kategorie: Pflege

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Hallo zusammen, mein Name ist Lennart Zumholte, auch bekannt als '@­derAfri'. Ich bin examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger. Was soll ich sagen? In diesem Beruf erlebt man viel! Viel schönes, viel Trauriges. Für mich eine sehr interessante Kombination. Neben meiner Arbeit - ja, ich finde tatsächlich noch freie Termine in meinem Kalender - engagiere ich mich politisch und nebenbei fotografiere ich sehr gerne.

2 Kommentare

    • Vielen Dank für dein Feedback, Rouven. Vielen Dank auch für diesen Link!
      Genau das ist es – jeder Mensch hat seine eigenen Wünsche, wie fremde mit ihm*ihr umgehen sollen.
      Nehmen wir mal als Beispiel an, ich sei blind. Ich möchte nicht, dass mich fremde anfassen, nur weil sie meinen ich bräuchte Hilfe. Anders sieht es aus, wenn ich um Hilfe bitte oder ich mich – ohne es zu bemerken – in Gefahr bringe (über eine rote Ampel laufen, Schienen überqueren während sich die Straßenbahn nähert, etc.).

      Grundsätzlich sollte gelten: Mit Menschen sprechen bevor man überschnell handelt.

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